25.11.2022 | Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur
Dieser Saisonstart kann sich wahrlich sehen lassen: Die EPG Baskets Koblenz haben bisher alle sieben Saisonspiele in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gewonnen und dominieren die Liga. Immer nah dran an der Seite der Baskets: Das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur mit seiner medizinischen und therapeutischen Expertise. Im Interview verrät Thomas Klein (Vorstand Sport und Marketing) wie wichtig das Team des KKM für den sportlichen Erfolg ist.
Herr Klein, wie bewerten Sie den Saisonstart der Baskets?
Wir sind sehr zufrieden mit dem Saisonstart. Alles läuft nach Plan. Unser sehr starkes Team des letzten Jahres wurde nicht nur auf den deutschen Positionen gehalten, sondern gezielt verstärkt und mit Pat Elzie ein echter Könner seines Fachs geholt, der weiß mit hochklassigen Spielern umzugehen. Wir haben alle Spiele mehr als deutlich gewonnen und führen die 2. Bundesliga ProB bundesweit in allen Statistiken an. Das zeugt einerseits von ausgeprägter Dominanz und gibt uns in unserer Kaderzusammenstellung und Trainerbesetzung erst mal Recht. Wir alle wissen aber auch, dass die entscheidende Phase der Saison, die Play-Offs noch kommen. Dort zählt es. Aber, wir wissen was uns erwartet und bereiten uns schon jetzt mental auf diese Phase vor.

Nicht nur die Ergebnisse zeigen: Die Mannschaft hat in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt gemacht. Wie bewerten Sie die Entwicklung?
Wir haben auch infrastrukturell nochmals enorm zugelegt. Wer in der Halle ist, der sieht den Unterschied. Inzwischen stehen dort Erstliga-, bzw. sogar FIBA-fähige Standkorbanlagen. Das heißt, hier könnte man inzwischen auch Länderspiele austragen. Eine tolle Investition der Stadt Koblenz. Wir selbst haben 24 laufende Meter LED-Bande angeschafft, was alleine unsere Vermarktungsmöglichkeiten in der Halle nochmals auf eine andere Ebene gehoben hat.
In diesem Jahr fand die Europameisterschaft in Deutschland statt, bei der die Nationalmannschaft bis ins Halbfinale vorgedrungen ist. Hat dieses Turnier einen spürbaren Hype auch für den Basketball in Koblenz ausgelöst?
Nicht nur, dass das deutsche Team die Bronzemedaille gewonnen hat, sondern,
dass Köln innerhalb der Vorrunde einen Europarekord für Hallensportarten aufgestellt
hat, zeigt, welchen Stellenwert der Basketball mittlerweile in Deutschland
einnimmt. Auch wir sehen das von Spiel zu Spiel. Gegen den Tabellenletzten
haben wir wieder die höchsten Zuschauerzahlen erreicht. Wir gehen davon aus,
dass wir im Laufe des Dezembers weitere Zuwächse sehen und im Spitzenspiel
gegen Hanau die Marke von 2000 Zuschauern deutlich knacken werden. Schon jetzt
sehen wir erhebliche Kartenverkäufe für die Spiele gegen Bayern am 17. Dezember
und Hanau am 29. Dezember.

Wie wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Baskets und KKM - nicht nur im Vorfeld der Saison (wir berichteten), sondern vor allem auch während der laufenden Saison?
Enorm wichtig. Letztendlich stellen die Ärzte und Physiotherapeuten unsere Mannschaft auf. Wir haben eine exzellente Return-to-Sport Kennzahl. Es beginnt schon mit den Eingangstestes unserer Profis. Sind Spieler hier auffällig, ist der geschlossene Profivertrag unwirksam. Für uns elementar, dass wir hier schon zu Beginn das Richtige tun. Beide Parteien (Physios und Ärzte) sind bereits in die Trainingsplanung aktiv involviert und stellen sicher, dass die Spieler on-the-point an Schwächen arbeiten und so fit sind für den Saisonstart sind. Die sofortige Adressierung auftretender Verletzungen innerhalb der Saison wird hier schon fast zur Routine. MRTs oder andere Bildgebende Aufnahmen innerhalb von 24 Stunden und umgehende Behandlung stellen nicht nur in unserer Liga best-in-class dar und sind somit einer der Differenzierungsmerkmale und Erfolgsgaranten sondern auch Magnete für überdurchschnittliche Spieler aus höheren Ligen, die den Weg unserer „Mission Next Level“ in die erste Bundesliga mitgehen wollen.
Alle Spieltermine und Infos unter www.basketskoblenz.de
Alle Infos zu unserem Therapiezentrum unterwww.kkm-thz.de
